| Schulkonzept der Karl Marx Sekundarschule |
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Lizenzen & Quellen
| Unsere Schule ist ein Sprungbrett in die Zukunft! |
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Das setzt eine Atmosphäre voraus, in der miteinander gearbeitet, gelacht, gelernt und gelebt wird. Das heißt, die Institution Schule muss ein lebendiger und altersgerechter Ort des Lernens und Lebens sein.
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Der Leitgedanke Immanuel Kants „Sapere aude! - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ , der schon auf den großen „Lehrmeister Deutschlands“, Philipp Melanchthon, und vor ihm auf Horaz zurückgeht, erfährt gegenwärtig außerordentliche Aktualität, zeigt er doch die grundsätzliche Voraussetzung der heute so wichtig gewordenen Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen auf. Die Begründung dieser Wichtigkeit, ist in den gesellschaftlichen Veränderungen zu suchen.
Immer stärker entscheiden in der globalisierten Wissensgesellschaft die Teilhabe an Bildungsangeboten und die Zugriffsmöglichkeiten auf Wissensbestände über wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabechancen. Die Kultur des lebenslangen Lernens legt daher den Grundstein zukünftigen Wohlstands für alle. Der permanente Wandel der Bedingungen am Arbeitsmarkt und in der Ausbildung sowie die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien verändern die äußeren Lernbedingungen der Individuen und zwingen sie zur Anpassung an diese Entwicklungsprozesse.
Diese Anpassung erfordert nicht nur die Entwicklung der Fähigkeit einer zielgerichteten Informationsbeschaffung, sondern auch die Fähigkeit, die gewonnenen Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu evaluieren. |
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Der Begriff des lebenslangen Lernens wird sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene bildungspolitisch debattiert. So hat der Europäische Rat von Lissabon im März 2000 unter anderem ausgeführt, dass der erfolgreiche Übergang unserer Gesellschaft in eine wissensbasierte Gesellschaft mit einer Fokussierung des lebenslangen Lernens einhergehen muss. Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten beschreiben lebenslanges Lernen als jede Lerntätigkeit, die eine stetige Verbesserung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen zum Ziel hat. |
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Wir verstehen die Verwirklichung dieses Grundprinzips als unsere Aufgabe und ermöglichen jedem unserer Schüler eine qualitativ hochwertige Grundbildung. Durch diese Grundausbildung sollen alle jungen Menschen nach dem Abschluss der Erstausbildung über die Basiskompetenzen verfügen, die eine wissensbasierte Gesellschaft voraussetzt. Dazu sind Innovationen in den Lehr- und Lernmethoden mit dem Schwerpunkt der Vermittlung von Fähigkeiten zu produktivem selbstbestimmten Lernen nötig, welche zwangsläufig mit der Vorbereitung auf die Selbstorganisation des Lernens verbunden sind. |
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Der Unterricht an unserer Schule verbindet die individuelle Förderung kognitiver Fähigkeiten und Fertigkeiten mit der Aneignung motivationaler, volitionaler, sozialer und emotionaler Kompetenzen, die eine erfolgreiche und verantwortliche Nutzung erworbener Kenntnisse und Fertigkeiten in variablen Situationen erst ermöglichen. |
| Erfolgreiches Lernen ist nur mit einer positiven Einstellung gegenüber dem Lernen, intrinsischer Motivation gegenüber dem Lerngegenstand und der Selbstlernkompetenz möglich. |
| Will man die Lehr- und Lernkulturen hin zu selbstbestimmten Lernprozessen verändern, ist neben sorgfältig auserwählten handlungsorientierten Unterrichtsmaterialien auch die Förderung des Erwerbs metakognitiver Strategien von großer Bedeutung. Diese Förderung kann nur gelingen, wenn der Lehrer als Lernmoderator die aktive Rolle während des Unterrichts auf die Schüler überträgt und Unterrichtsschritte transparent macht. Schüler benötigen Handlungsspielräume, die selbstgesteuertes Lernen ermöglichen und herausfordern. Die Entwicklung von Lernstrategien erfolgt hierbei stufenweise an den Entwicklungsständen des Lernenden orientiert. Ganz im Sinne des „Handlungsorientierten Unterrichts“ müssen Schüler-Handlungen in den Mittelpunkt des Unterrichts gestellt werden. Dieser Unterricht ermöglicht den Schülern ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ ganz im Sinne Johann Heinrich Pestalozzis und hat ein größeres Verständnis des Lernstoffes zur Folge. Es ist besonders wichtig, dass die Ergebnisse des Unterrichts den Schülern einen augenblicklichen und auch zukünftigen Gebrauchswert aufzeigen. Dies gelingt nur über Lerngegenstände, die man anfassen oder vorführen und mit denen man weiter arbeiten kann. |
| Wir orientieren die Lerninhalte an den Bedürfnissen unserer Schüler, „holen die Schüler dort ab, wo sie sich befinden“ und versuchen in jedem Fall, eine persönliche Betroffenheit herzustellen. Nur so werden Lerngegenstände für Schüler interessant. Die daraus resultierende intrinsische Motivation treibt den Lernprozess voran und kommt auch der Unterrichtsatmosphäre zu Gute. |
Lizenzen & Quellen
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| Neben dem „Fordern von Leistung“ und dem „Fördern von Leistungsbereitschaft“ misst unsere Schule auch der „Vermittlung sozialer Kompetenzen“ eine zentrale Bedeutung zu. Sie bietet demnach viel Raum und Gelegenheit für das soziale Miteinander und damit auch für das soziale Lernen. Sowohl das Erlernen von Teamfähigkeit und von Möglichkeiten der Konfliktlösung als auch die Förderung durch Arbeitsgemeinschaften und vielseitigen Projektunterricht gehören dazu. |
| Die vielfältigen Aktivitäten, die an unserer Schule zu den drei Bereichen „Beruf“, „Sport-Gesundheit“ und „Kultur“ stattfinden, begründen wir durch einen „Sozialen Lehrplan“. Drei Kategorien dienen dabei als Richtschnur für den Erwerb sozialer Kompetenzen: |
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| Wir achten auf eine altersgerechte Bearbeitung und ständige Weiterentwicklung dieser Bereiche Sozialen Lernens. |
| Zur optimalen Erfüllung unserer Leitidee „Unsere Schule ist ein Sprungbrett in die Zukunft!“ im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule sind Lehrer, Schüler und Eltern gleichermaßen bereit und verpflichtet das vorliegende Konzept einer offenen Ganztagsschule zu verwirklichen. |

